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Papst Johannes XXIII war nur ca. 4,5 Jahre Papst, von Oktober 1958 bis Sommer 1963. Da man sich im Konklave ncht einigen konnte, wählte man einen alten Kardinal zum Papst. Doch dieser hat es in sich. Durch eine plötzliche göttlche Eingebung entscheidet er sich für ein Konzil und im Juni 1963 erscheint seine Enzyklika "PACEM IN TERRIS" (zu dt.: Frieden auf Erden); weltbewegend - - -, weil eine päpstliche Enzyklika, ein päpstliches Lehrschreiben, zum ersten Mal sich nicht ausschließlich an die Gläubigen sondern AN ALLE MENSCHEN GUTEN WILLENS gerichtet ist.

Hier einige Auszüge:
Kap. 11: ... Bezüglich der Menschenrechte, die Wir ins Auge fassen wollen, stellen Wir gleich zu Beginn fest, dass der Mensch das Recht auf Leben hat, auf die Unversehrtheit des Leibes, ...

Kap. 112: ... Deshalb fordern Gerechtigkeit, gesunde Vernunft und Rücksicht auf die Menschenwürde dringend, dass der allgemeine Rüstungswettlauf aufhört; dass ferner die in verschiedenen Staaten bereits zur Verfügung stehenden Waffen auf beiden Seiten und gleichzeitig vermindert werden; dass Atomwaffen verboten werden; ...

Kap. 126:...Darum widerstrebt es unserem Zeitalter, das sich rühmt, Atomzeitalter zu sein, der Vernunft, den Krieg noch als das geeignete Mittel zur Wiederherstellung verletzter Rechte zu betrachten. ...

Kap 163: ... Allen Menschen guten Willens ist hier eine große Aufgabe gestellt: unter dem Leitstern der Wahrheit, der Gerechtigkeit, der Liebe und der Freiheit in der menschlichen Gesellschaft neue Wege der gegenseitigen Beziehungen zu finden; ....

Der Papst- von vielen als der Gute Papst beezichnet - setzt sehr auf die Vernunft des Menschen.
Nun, da die NATO nach Auskunft des französischen Präsidenten hirntot ist, wird es mit der Vernunft nicht mehr sehr weit her sein.

Andere vernunftgemäße Wege sind gesucht: Gegenseitiges Verstehen und Vertrauen.

Zwischen Russland und der EU muss endlich die 1990 beschlossene waffenfreie Zone eingerichtet werden.

Papst Johanne wollte Atomwaffen ächten. Dazu konnte man sich 1963 noch nicht durchringen. Die Politiker brachten die Welt an den Rand der Auslöschung durch Atombomben.

Daher nun endlich der päpstliche Satz - im bester Fortführung der Absicht von Papst Johannes XXIII:

"Das Haben von Atomwaffen ist ein Verbrechen."

Papst Franziskus am 24. November 2019 in Hiroshima








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